Mittwoch, 28. Oktober 2015

Cupcake meets Classics: Tiramisu-Cupcakes

Aloha!

Es wurde mal wieder Zeit etwas zu backen und weil ich vor ein paar Tagen eine kleine Verkostung in meinem Wohnzimmer hatte, dachte ich mir, ich lasse euch daran teilhaben. Wie ihr wisst, mag ich Herausforderungen und auch Veränderungen. Natürlich habe ich immer ein etwas mulmiges Gefühl in der Bauchgegend, weil man ja nie weiß, was da auf einen so zukommt, aber ich habe beschlossen, dass ich Veränderungen als etwas Gutes ansehen will, denn schon Moshe Feldenkrais (Neurophysiologe) sagte: Leben ist Bewegung und ohne Bewegung findet Leben nicht statt. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wer jetzt Mosche Feldenkrais ist und was er mit dem Thema zu tun hat. Ganz einfach: Nichts, ich wollte nur einen kleinen philosophischen Schwank machen. Doch back to Topic: Meine Freundin meinte doch wirklich, dass sie keinen Cupcake gegessen habe, der ihr geschmeckt hätte. Auf die Frage, welche sie denn bisher bereits probiert habe, kamen dann Zitrone und irgendwas mit einem Namen, den ich schon wieder vergessen habe. Doch ersteres war mit einem Zitronen-Frischkäse-Frosting und der 'Namenlose' war mit Buttercreme. Buttercreme mag sie ja schon mal gar nicht und bei Frischkäse stehe ich zwar gleich in der ersten Reihe, allerdings ist der Geschmack, wie ihr sicher wisst, eigen und so konnte ich mir vorstellen, dass man diesen Geschmack nicht so mag. Also habe ich ihr versprochen, es gibt demnächst mal welche, die ihr ganz sicher schmecken werden und habe meine sieben Cupcake-Backbücher durchgeblättert. Dabei stieß ich auf eine sehr klassische Form: Tiramisu als Cupcakes. Meine Freundin liebt Tiramisu - wie wohl jeder - und somit hatte ich beschlossen, diese auszuprobieren. Nur blöd, wenn einem das Ergebnis dann selbst nicht schmeckt... Als kreativer Kopf gibt man aber nicht gleich auf, sondern macht es einfach anders. In meinem Fall auf die Foxi-Methode. Sprich, Zutaten abändern und vermengen nach Erfahrungswerten. Und geboren war der Tiramisu-Cupcake. Weil das Rezept so einfach ist und sich schnell zubereiten lässt, habe ich es euch heute mal für euch niedergeschrieben:


Zutaten für 12 Cupcakes:
2 Eier (Größe M)
100 ml Milch
1 Espresso
100 g weiche Butter
120 g Zucker
225 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

für das Frosting:
500 g Mascarpone
Puderzucker
Zum Verzieren etwas Kakaopulver & Bohnen aus Mokkaschokolade 

How to ...
1. Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, anschließend das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

2. Mehl und Backpulver mischen

3. Butter in der Küchenmaschine cremig rühren und den Zucker dazugeben bis alles gut vermischt ist. Die Eier einzeln hinzugeben und wieder glattrühren. 

4. Anschließend das Mehl bei kleiner Stufe zu der Buttermischung geben. 

5. Die Milch hinzugeben und auf schnellerer Stufe zu einem glatten Teig rühren. 

6. Anschließend den Espresso noch unterrühren und den Teig in die Papierförmchen füllen, um sie ca. 20-25 Minuten zu backen. 

7. Für das Topping die Mascarpone in eine Schüssel geben und den Puderzucker hineinsieben, damit beim rühren mit einem Löffel keine Klumpen entstehen. Hier muss ich gestehen, dass ich immer wieder abschmecke, ob der Puderzucker genug ist oder nicht, denn immerhin ist das Empfinden von süßem immer unterschiedlich. Daher mein Tipp: Immer mal wieder abschmecken und dann entscheiden, wann es für einen selbst passt. 

Wichtig: Die Muffins lange genug auskühlen lassen, Sonst schmilzt die Mascarpone :) 

8. Das Topping mit einem Spritzbeutel nach Belieben auf den Muffins verteilen und anschließend mit Kakao und einer Mokkabohne verzieren. (Geht natürlich auch ohne Verzierung ;) )


Tja, was soll ich sagen, die Cupcakes haben ihr natürlich geschmeckt und den Rest, den sie nicht geschafft hatte, habe ich dem lieben Humpelstilzchen für die Arbeit mitgegeben. Da ich von Humpel noch nichts erzählt habe, werde ich das natürlich in nächster Zeit nachholen, denn weil er dennoch nichts von den Cupcakes abbekommen hat, habe ich ihm meine erste Eigenkreation gewidmet!

Mehr dazu, aber in einem kommenden Beitrag!

Habt ihr schon mal einen Klassiker in einen Cupcake verwandelt?
Gar dabei eine Eigenkreation entwickelt?

xo
Foxi

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Welcome to my City ~ Frauenpower in Franken

Aloha!

Kennt ihr das auch? Ihr lebt in einer Stadt oder auch einfach nur in der Nähe und dennoch könntet ihr Freunden oder Bekannten aus anderen Städten so gar nichts darüber erzählen?  Meistens besucht man die Orte, die doch so nahe liegen, nie privat oder man hat sie einmal vor Jahren gesehen und dann wieder vergessen. Genauso ist es bei mir mit Nürnberg. Ich lebe schon immer in der Nähe dieser Stadt und natürlich waren meine Eltern mit mir auch zusammen auf der Nürnberger Burg, den Lochgefängnissen oder am schönen Brunnen... Das ist allerdings schon fast zwei Jahrzehnte her und gefühlt noch viel länger. Zudem habe ich damals sicher auch nicht alles verstanden, was mir bei den Führungen erzählt worden ist. Daher habe ich nun beschlossen, ich zeige euch einfach meine Stadt. Wir fangen mit den klassischen Sehenswürdigkeiten an und gehen bis hin nach Goho und auch ins Umland.

Mein erster Beitrag hat jetzt streng genommen nichts mit klassischen Nürnberger Sehenswürdigkeiten zu tun, aber es war eine ganz nette Erfahrung und weil ich denke, dass wir Frauen uns nicht nur auf Männer verlassen sollten, berichte ich euch einfach mal von diesem Erlebnis. Das Event lautete Frauenpower und wurde von der örtlichen BayWa abgehalten. Vielleicht kennt ihr diese Veranstaltung unter einem anderen Namen aus einem Baumarkt in eurer Nähe. Bei Frauenpower gibt es verschiedene Stationen und Workshops und es haben an diesem Abend wirklich nur Frauen Zutritt. Bei den Workshops werden verschiedene Dinge erklärt, vorgeführt und im Anschluss darf man selbst ran und sich mit der Materie vertraut machen. Anfangs war ich nicht so ganz begeistert, doch die liebe Franzi wollte wissen, wie man Fliesen verlegt, also habe ich mich breitschlagen lassen und bin mitgegangen. So im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich echt was gelernt habe und man ist nicht hilflos einem Handwerker überlassen, weil man so gar nicht weiß, was genau der da eigentlich treibt. Der Abend dauerte drei Stunden und war wirklich sehr lehrreich, auch wenn es sicherlich nie mein Lieblingsthema werden wird. Die Jungs und Mädels von BayWa oder den Herstellerfirmen haben sich wirklich viel Zeit genommen und ihr Wissen mit uns geteilt, Tipps gegeben und Alternativen aufgezeigt. Leider sind die drei Stunden nicht ausreichend, um sich in allen Workshops umzuhören, denn es sind wirklich Themen in Sachen Haushalt, an die man sich vielleicht als Frau nicht gleich wagt. Hier einige Beispiele:

Das Bohren




Je nachdem, wo das Loch gebohrt werden soll, gibt es Unterschiede. (Ja, ich weiß, so viel hättet ihr euch selbst denken können ;) ) Wir haben uns gestern mit dem Bohren in Beton wie Böden und Decken und in Fliesen beschäftigt. Hier ist schon mal gut zu wissen, dass jede Bohrmaschine einen Rechtslauf und einen Linkslauf besetzt. Was genutzt wird kann man an der Unterseite der Maschine einstellen. Der Rechtslauf dient zum Reinbohren in die Wand selbst, der Linkslauf wiederum, damit die Maschine auch wieder herauskommt. Für Wände und Böden sollte ein Schlagbohrer verwendet werden, da sich die kleine Angelegenheit sonst in die Länge ziehen kann. Ob eine Maschine mit oder ohne Schlag arbeitet, könnt ihr an einem Regler einstellen, der sich auf der Oberseite befindet. Fliesen sollten nie mit Schlag gebohrt werden, denn da ist die Gefahr höher, dass die Fliese bricht oder einen Riss bekommt. Viel besser wäre in dem Fall ein Fliesenbohrer, bei dem aber auch vor der Verwendung geprüft werden sollte, ob sich hinter der Fliese selbst ein Hohlraum befindet, denn ohne Grund, kann auch hier die Fliese brechen. Deshalb einfach kurz draufklopfen und hören, ob dahinter Wand oder Leerraum kommt. Wichtig sind dann auch noch die Dübel, die im Anschluss verwendet werden. Dafür kann man sich aber ein kleines Beiheft aus dem Baumarkt mitnehmen und sich informieren, was für welche handwerkliche Aktivität am besten passt.



Laminat verlegen



Wer sich einen Laminat kauft und verlegen möchte, sollte den Laminat erstmal 24 Stunden in dem Raum liegen lassen, in dem er später verlegt werden soll. Dadurch passt sich der Laminat - der ja gerade aus dem Baumarkt und dem Auto kommt - an die Raumtemperatur an. Die Fugen (also der Übergang von einem Laminatbrett zum anderen...) sollten immer zur Lichtquelle zeigen, damit kann man sie ein bisschen kaschieren. Es gibt Nut- und Federseiten an Laminaten. Wichtig ist allerdings, darauf zu achten, dass man beim Verlegen den Laminat immer etwas versetzt zum vorherliegenden Brett anlegt. Im Idealfall auf der Hälfte, da hier dann die Kraftverteilung am höchsten ist. Bei Aussparungen zum Beispiel aufgrund von Heizungsrohren sollte links und rechts vom Rohr immer nochmal ja 5mm Platz sein, also nie direkt anliegen.


Die Weinprobe


Gut, ich gestehe, das hat jetzt nichts mit Heimwerken zu tun, aber wenn es schon mal angeboten wird, kann man es ja auch probieren. Seit ich mich regelmäßig mit meiner Schwester treffe, habe ich meine Zuneigung zu Wein entdeckt. Ich bin allerdings eher die Liebliche oder Halbtrockene, als die Trockene. Doch die sehr engagierte Dame der Heuchelberg Weingärtner hatte alles dabei, was man sich wünschen konnte und zeigte auch einige sehr köstliche Alternativen zu bekannten Aperitifen auf. Dazu gibt es in einem anderen Post noch mehr, weil meine Kreativität schon während der Probe voll im Gange war. Meine Errungenschaft stelle ich euch trotzdem gerne vor: Ein Traubenlikör aus Acolon. Acolon ist eine Kreuzung aus zwei Rebsorten, der Blaufränkischen (oder auch Lemberger) und der Dornfelder. Der schmeckt sowohl pur als auch eben als Aperitif sehr sehr lecker und durfte gleich zu mir in den Spirituosen-Schrank. Als Marketing-Studentin habe ich natürlich auch immer auf die Mimik und Gestik der Berater geachtet und weil ich selbst Trainerin bin, weiß ich, dass man andere Menschen nur dann für etwas begeistern kann, wenn sie spüren, dass man selbst voll und ganz hinter der Sache steht. Das ist nicht immer einfach, aber ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass es dennoch Menschen gibt, die mit so viel Leidenschaft an ihrer Sache arbeiten. Es war eine Freude ihren Erklärungen zuzuhören und so vieles über Weine zu erfahren. Beispielsweise soll man, wenn man mehrere verschiedene Weine trinkt, zwischen den beiden Sorten etwas Neutrales wie Salzstangen essen, sonst bleibt der Geschmack des vorher getrunkenen Weines im Mund und man kann den Geschmack des Neuen nicht richtig identifizieren.

Noch ein weiteres Bild, das gestern entstanden ist: 
Hier noch die liebe Franzi hochkonzentriert beim Werkeln
Habt ihr schon mal an einem solchen Event teilgenommen oder habt ihr vielleicht jetzt Lust bekommen?


xo
Foxi

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Haben Sie eine Mitgliedskarte für mich?

Aloha!

Heute gibt es mal keine langen Fotoposts oder appetitanregende Rezepte, nein heute möchte ich mich mal wieder der Mode widmen. Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon gestern online stellen, allerdings habe ich es glatt verschusselt, denn schon heute ist es soweit! Nach Orsay, Esprit & Co wird nun auch das Shoppingerlebnis bei H&M eine elitäre Geschichte! Oder auch nicht. Wie man es eben betrachtet, denn wen nerven die vielen Plastikkärtchen nicht, die man nie alle im Geldbeutel unterkriegt und genau dann nicht dabei hat, wenn man eben just in diesem Laden einkauft.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich muss gestehen, ich habe einige Kundenkarten, wenn ich weiß, dass es sich für mich lohnt. Gerade bei Geschäften, wo ich immer ein Teil finden kann. Doch im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern wird H&M hier kreativ und anstatt die Umwelt mit noch einer Kundenkarte aus Plastik zu belasten, nutzt das Marketing hier ein Medium, dass sowieso 90% der Bevölkerung nutzt und nur im Ausnahmefall nicht bei sich trägt. Ich wage gar zu behaupten, dass die Hauptzielgruppe von H&M sogar vollständig mit diesem Medium ausgestattet ist. Jetzt seid ihr neugierig? Es ist auch ganz einfach, denn es geht um nichts anderes als euer Smartphone!

Wer ein Onlinekonto bei H&M besitzt, kann dort jederzeit mit einem Einkauf über den Webshop Punkte sammeln und diese gegen Angebote und Gutscheine sowie Einladungen zu Events eintauschen. Für den Shop selbst - hatte ich ja schon erwähnt - gibt es keine Karte. Und wie sammeln wir da dann Punkte? Ja, hier kommt euer Smartphone zum Einsatz. Ihr ladet euch einfach die H&M App herrunter und klickt in der linken oberen Ecke auf den Club. Dann zeigen sich euch die aktuellen Angebote. Bei wem H&M Club nicht angezeigt wird, der muss eventuell mal ein Update installieren. Via Smartphone könnt ihr dann das gewünschte Angebot oder auch die gewünschten Angebote auswählen und in einem gewissen Zeitfenster an der Kasse vorzeigen und einlösen. An sich keine dumme Idee. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich wirklich immer in unserem Nürnberger H&M-Komplex mit 3 Stockwerken Empfang habe und wie lange es an der Kasse dauert, kann man auch nie so genau sagen. Auch wie lange meine Datenverbindung braucht, bis die Auswahl im Web registriert und einsetzbar ist, muss ich erst einmal in Ruhe testen... Wer mich kennt, weiß, dass ich bei H&M meistens online bestelle, weil mich diese Massen an Menschen - die dann auch meistens an den Kassen stehen, weil sie ihre Ware auch bezahlen müssen - einfach überfordern. Dennoch habe ich beschlossen, es durchaus mal auszuprobieren.

Was kostet mich die Mitgliedschaft? Nichts... außer deiner Seele...okay, das war jetzt ein bisschen überdramatisch... Aber Spaß beiseite: Die Mitgliedschaft ist für H&M Kunden kostenfrei, denn durch eure Teilnahme erhält H&M etwas sehr viel wertvolleres als Geld von euch, nämlich eure Daten. Ich als Angestellter in der Marketing-Kommunikation beschäftige mich gerade zwar nicht mit Kundenbindung und Tracking, aber ich weiß durchaus, wozu diese ganzen Daten verwendet werden. Kaufst du mehr im Shop oder online? Bevorzugst du Kleider, Röcke oder Hosen? In welchem Größenrahmen bewegst du dich? Wann im Monat kaufst du ein? Shoppst du überhaupt jeden Monat? All das sind Fragen, deren Antworten einem Unternehmen helfen, ihre Angebote genau auf dich auszulegen und deinen generierten Umsatz zu erhöhen.

Pro und Contra kann ich hier zur Genüge aufzählen, was ihr letztendlich allerdings tut, werdet ihr euch selbst schon entschieden haben. An sich finde ich die Kundenkarte via Smartphone keine schlechte Idee, gerade wenn man regelmäßig in Läden einkauft, ich weiß allerdings auch was dahintersteckt und lasse mir nicht für jeden Shop eine Karte aufschwatzen.

Wie ist das bei euch? Habt ihr viele Kundenkarten?
Oder seid ihr tapfere Gegner der Nachverfolgung?

xo
Foxi