Sonntag, 29. November 2015

Mein 'First Love Cookie Club' ~ Lektüre passend zu Weihnachten

Aloha!

Als ich mich - wie ja schon angekündigt wieder verstärkt dem Lesen widmen wollte - habe ich ein Buch aus dem Regal gezogen, von dem ich ganz vergessen hatte, dass es da war. Es war das Geschenk einer Freundin, die meinen Geschmack sehr gut kennt, allerdings war dann die Zeit sehr mager und ich habe lange keine Liebesromane mehr angefasst. Doch weil es ein Genre der Challenge ist, fiel es mir richtig günstig in die Hand. In meiner Postüberschrift habe ich absichtlich den Originaltitel des Buchs angegeben, weil ich es mit der grausigen deutschen Titelübersetzung sicher niemals gekauft hätte. Hat man Übersetzern nie beigebracht, dass man Überschriften ansprechend gestalten muss. Warum derart übersetzt wurde, konnte ich erst nachvollziehen, als ich wirklich darüber nachgedacht habe. Aber nun gut, hier die Details:

Titel: Traumhaft Verliebt / First Love Cookie Club
Autor: Lori Wilde
Preis: 7,99 € als eBook (über Amazon)
Veröffentlichung: November 2011



Im kleinen Dörfchen Twilight glauben die Bewohner an eine alte Legende: „Wenn man in der Nacht vor Weihnachten ein Plätzchen unter sein Kissen legt, dann sieht man im Traum seinen Seelenverwandten …“ Nur nicht Sarah Collier: Als sie als 15-jährige vergeblich in eine Trauzeremonie stürzte, um Travis Walker davon abzuhalten, die Falsche zu heiraten, platzte Ihr Traum von der Liebe. Doch als das Schicksal sie Jahre später zurück nach Twilight führt, scheint es so, als ob an der alten Legende doch etwas Wahres dran sein könnte …(Quelle: Buchrückseite)

Resümee: Ich fand es gerade sehr passend, als ich gelesen habe, dass es sich um eine kleine Weihnachtsgeschichte handelt, weil jetzt bei uns das Weihnachtswetter ankommt und man gerade mit dieser Geschichte in die perfekte Stimmung für Weihnachten kommt - ja ich hatte sogar Lust Plätzchen zu backen. Aus Marketingsicht hätte ich vielleicht noch ein kleine Rezept für die berüchtigten Schicksalsplätzchen mit ins Buch gepackt. Aber hey, das Buch ist von 2011 und da hatte ich auch mit Marketing nichts am Hut und die Geschichte ist auch ohne Rezept sehr fesselnd. Gerade auch deswegen, weil man in manchen Szenen oftmals schon glaubt zu wissen, was passieren wird, doch dann überrascht einen die Autorin mit einem anderen Verlauf. Tja, so kann's gehen! Anfangs hielt ich das Buch wirklich für ein Klischee, weil ich mich durch den Titel habe täuschen lassen, denn auch wenn 'traumhaft' wirklich passend ist, klingt der Gesamttitel nach Klischee-Story, aber ich wurde überrascht und freue mich, dass mir dieses Buch geschenkt wurde und es mir dieses Jahr in die Hände fiel. Ein schönes Buch für die besinnliche Zeit, die vor uns liegt.

Kennt ihr das Buch?
Hattet ihr auch schon mal ein solches Übersetzungsdebakel?

Eure
Foxi

Dienstag, 24. November 2015

Piñata-Kuchen: Nicht zum Draufhauen, aber zum Reinhauen!

Aloha!

Wie den meisten bekannt ist, tue ich meinen Kollegen und Freunden hin und wieder den Gefallen und backe ihnen Kuchen, wenn sie sich selbst nicht sicher sind wie zum Beispiel im Umgang mit Fondant oder keine Zeit haben, weil ein Geburtstag ins Haus steht und die restlichen Vorbereitungen dann eben auch Zeit in Anspruch nehmen. Umso besser für mich, denn durch die 'Aufträge' - ich nenne diese jetzt einfach mal so - habe ich natürlich auch die Möglichkeit zu üben und mich an neuen Sachen zu probieren. So kam der Tag, als meine Arbeitskollegin Miss Fashion-Magazine bei einem Foto spaßeshalber fragte, ob ich nicht für sie backen wolle, weil ihre Tochter doch etwas spezielle Wünsche habe. Wie sagt Barney Stinson so gern: Challange accepted! Sie zeigte mir kurz, was sich ihre Kleine so vorstellte und was sie bei ihren Recherchen im Netz so alles entdeckt hatte. Erstmal musste ich natürlich pusten, denn einen Piñata-Kuchen hatte ich vorher noch nie gemacht und wie jeder weiß, sind Kinder immer sehr ehrliche Probeesser und sagen direkt, wenn was nicht wirklich taugt. Das darf dann natürlich an einem Geburtstag nicht passieren.

Aber erstmal das Grundlegende: Was ist ein Piñata-Kuchen? Ihr kennt sicherlich die kleinen spanischen Puppen aus Pappe oder ähnlichem, die mit Süßigkeiten gefüllt werden. Nun, so ist es mit dem Kuchen auch. Er wird erstmal gebacken, dann ausgehöhlt und mit Süßigkeiten gefüllt, damit diese beim Anschneiden herauspurzeln. Klang anfangs ziemlich kompliziert. 
Doch wer wagt, gewinnt und so habe ich den Kuchenteig - natürlich Schokolade - erstmal zur Probe gebacken und meine Familie und Freunde kosten lassen. Nachdem dieser dann die Feuertaufe bestanden hatte, ging es einige Tage später in die Doppelproduktion, damit der Teig ausreichend hochbacken konnte. Dafür könnt ihr jeden Rührkuchenteig nehmen, den ihr mögt. Wenn ihr lieber einen Vanilleteig wollt, ist es natürlich auch kein Problem. Mein Favourit ist immer noch Weihnachtskuchen - auch wenn der nicht immer passt. Hier jedenfalls mal das Rezept für meinen Kuchen, der so auch bei dem kleinen Geburtstagskind super ankam.


Zutaten für den Kuchenteig:

250 g Butter
200 g Zucker
6 Ei(er)
500 g Mehl
90 g Kakaopulver
2 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Salz
2 Päckchen Backpulver

200 ml Sahne
150 g Schokoraspeln


Zutaten für die Füllung und die Glasur:
6 Rollen Smarties (die 150 g Rollen)
400 g Schokolade


1. Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Springform (Durchmesser 26 cm) einfetten, damit sich der Kuchen leichter lösen lässt.

2. Zuerst Butter mit Vanillezucker und Zucker cremig rühren, dann die Eier einzeln hinzugeben. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen. Das Mehl langsam zur Butter-Ei-Mischung geben und immer wieder verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. Dabei abwechselnd die Sahne mit hinzugeben, da sonst der Teig zu fest wird.

3. Anschließend das Salz und die Schokoraspeln unterheben und in die Form füllen, damit der Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde backen lassen. Mit einem Spießchen den Stäbchentest machen und den Kuchen danach komplett auskühlen lassen. (Ich mache das meist 24 Stunden, über Nacht, dann in einem Frischbehältnis)

4. Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und vier der sechs Rollen Smarties nach Farben sortieren - je nachdem ob man ein Muster am Schluss auf dem Kuchen haben möchte. 

5. Den Kuchendeckel begradigen, sodass nur eine leichte bis gar keine Kuppel mehr da ist. Anschließend ca. eine 1 cm dicke Schicht des Kuchens oben abschneiden, dies wird dann der Piñata-Deckel. Mit zwei Messern oder - falls man sowas hat - einem Tortenretter diesen Deckel auf die Seite heben und in den Rest ein Loch schneiden. Anschließend eine Tortenpappe drunterschrieben oder gleich auf die Etagere stellen und das Loch mit den gemischten Smarties befüllen.
6. Einen Teil der geschmolzenen Schokolade auf den Ring geben, damit sich der Deckel beim Anschneiden nicht verschiebt und die oberste Teigschicht wieder auf den Kuchen geben, sodass er erstmal wie ein ganz normaler Springformkuchen aussieht.

7. Mit der Schokolade den Kuchen glasieren und die sortierten Smarties darauf drapieren. Je nachdem ob man ein Muster möchte oder nicht, kann man dann mit der Schokolade die Smarties drauf festkleben. 

Habt ihr schon mal einen Piñata-Kuchen gemacht?
Kennt ihr noch andere Formen? 
Ich kenne sie noch mit zwei Schichten von verschiedenen Teigen, doch das wollte ich bei meinem ersten Piñata-Kuchen nicht riskieren.

Liebste Grüße
Dimi

Dienstag, 17. November 2015

Gesichtsreinigung: Mizellenwasser vs. Azulenöl

Aloha!

In den vergangenen Monaten - so ab Mitte Juni - war der Hype um das Mizellen-Reinigungswasser von Garnier groß und inzwischen ziehen weitere Beauty-Hersteller nach. Nivea und DM haben den Trend erkannt und ebenfalls ein Mizellenwasser im Handel. Ich habe mich im Juni schon mit dem Wasser auseinander gesetzt, doch nach zwei Wochen musste ich die Nutzung der Mizellentechnologie wieder einstellen, warum gibt es gleich im Bericht.

Kommen wir erstmal zu der Wissenschaft, die hinter den Mizellen steckt: Mizellen sind Nanopartikel, die Schmutz von der Haut aufnehmen und damit auf sanfte Weise reinigen, sowie auf die Pflege danach vorbereiten. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass die Augenpartien dabei eher weniger gut gereinigt werden, gerade was die Mascara angeht. Angeblich sei das Reinigungswasser gerade für sensible Haut sehr geeignet, aber bei mir musste ich nach zwei Wochen mit der Anwendung abbrechen, weil die Haut meiner Augenlider austrocknete und das war ziemlich unangenehm. Ich bin ja eh schon ein sehr empfindliches Persönchen, was das angeht und daher bin ich mal wieder auf die Suche gegangen, etwas zu finden, was meiner Haut gut tut und auch gleichzeitig das Make-up sowie den Mascara entfernt ohne dass ich dabei unzählig viel Produkt brauche oder viel über die Haut reiben muss. Eine Möglichkeit war in die Apotheke zu gehen, allerdings bin ich da ehrlich gesagt nicht so gerne und die Preise sind bekanntlich auch nicht die günstigsten. 

Eine Freundin machte mich dann auf das Azulen-Reinigungsöl von Doctor Eckstein Bio Cosmetics aufmerksam. Okay, der Preis von 16,70 € laut dem Hersteller ist mit Apothekenpreisen gleichzusetzen, allerdings bin ich sehr überzeugt von dem Produkt, wie ich gestehen muss. Zudem kann man es online über Partnershops von Kosmetikern günstiger beziehen. Einfach mal umschauen. Und was sind jetzt Azulen? Ganz einfach: Azulen ist ein kristalliner aromatischer Kohlenwasserstoff und kommt in der Kamille vor. Kamille ist ja für ihre beruhigende Eigenschaft bekannt und auch auf der Haut macht sich das bemerkbar. Das Öl entfernt mit nur einem Wattepad alle Rückstände von Make-up und auch Mascara. Wer das ölige Gefühl auf der Haut nicht mag, kann nach der Reinigung sein Gesicht einfach mit Wasser abspülen und einem Handtuch trockentupfen. Schon ist das Gefühl verschwunden und die gereinigte Haut fühlt sich einfach nur noch toll an. 



Mein Fazit: Ich kann das Azulen-Reinigungsöl nur jedem empfehlen, der empfindliche Haut hat und eine wirklich gute Reinigung für sein Gesicht haben möchte. Ich habe schon oft versucht, eine Lotion oder ähnliches zu finden, bei dem wirklich alles entfernt wird und ich nicht dabei hundert mal nachwaschen muss. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Öl einfach auf das Pad gebe und danach mein Gesicht abstreiche. Das funktioniert sehr gut und irgendwie habe ich nie daran gedacht, dass es eine andere Anwendung gäbe. Meine Erwartungen hat das Produkt auf jeden Fall übertroffen und ich werde es mir auf jeden Fall nachkaufen. Weitere Vorteile in meinen Augen sind: 1. Es ist bio - immerhin wird unsere Haut genügend von der äußeren Umwelt mit Abgasen und Feinstaub belästigt, da muss nicht noch mehr Chemie dazukommen und 2. Dr. Eckstein macht keine Tierversuche. Letzteres versuche ich immer wieder zu beachten, allerdings ist es ein heikles Thema und wird gern von den Herstellern verschwiegen. 



Kennt ihr das Reinigungsöl oder haben euch die Mizellen begeistert?

xo
Foxi

Samstag, 7. November 2015

Nach 'Ein ganzes halbes Jahr' beginnt 'Ein ganz neues Leben'...

Aloha!

Ich habe es doch tatsächlich mal geschafft, ein aktuelles Buch zu lesen - und das recht fix (Ein Hoch auf mich!) Normalerweise lese ich während dem Semester wenig bis gar nicht, aber weil ich in einer aktuellen Ausgabe der WomensHealth gelesen habe, dass man am besten vor dem Schlafen nicht fernsehen soll, habe ich beschlossen es mal auszuprobieren und stattdessen zu lesen. Man glaubt es kaum, aber es funktioniert. An den Abenden, an denen ich nicht ferngesehen sondern gelesen habe, habe ich mich am nächsten Tag eher entspannt gefühlt als mit TV. So kam es auch, dass ich mich wieder etwas vermehrt der Challenge zu den Buch-Genres widmen kann. Und das sogar meiner meistgehassten Kategorie: Gegenwartsliteratur. Bis ich mal mitbekomme, dass ein Buch gut ist, kann man nicht mehr davon reden, dass es gerade an der Spitze der Bestsellerlisten steht. Umso glücklicher war ich bzgl. des Zufalls, als Jojo Moyes entschied eine Fortsetzung zu einem ihrer Romane zu schreiben, die gar nicht geplant war.

Nachdem Louisa nun ihr erstes Abenteuer in 'Ein ganzes halbes Jahr' (Originaltitel: Me Before You) bestritten und dabei ziemlich viel durchgemacht hat, folgt die offizielle von Fans erwartete Fortsetzung 'Ein ganz neues Leben', im Original 'After You'.
Erschienen ist das Buch im Wunderlich-Verlag und ist bisher nur als Hardcover für 19,95€ erhältlich.


Kurzbeschreibung:
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben. (Quelle: Klappentext)

Resümee:
Schon der erste Teil hat mich zum Weinen gebracht und der zweite Teil von Louisas Weg zurück in ein halbwegs normales Leben verläuft auch alles andere als amüsant. Sie ist - wie man eben so ist, wenn man durchgemacht hat, was sie erlebt hat - verloren. Aber nicht nur ein bisschen, sondern sie sieht keinen Sinn mehr darin, das Leben zu leben oder geschweige zu genießen. Lou fühlt sich weder in ihrer Wohnung wohl, noch hat sie viele (eher gar keine) Kontakte oder gar Freunde. Doch dann passieren Dinge, die Lou zwingen, weiterzumachen und dabei sogar zu entdecken, dass selbst nach einem Erlebnis wie ihrem, das Leben so viel zu bieten hat. Ich war immer wieder zu Tränen gerührt und im nächsten Moment sauer auf die Leute im Buch, weil Jojo Moyes es schafft, einen komplett in die Gefühlswelt der Protagonistin abzutauchen. Wichtig ist allerdings, dass man den Vorgänger gelesen hat, sonst kann ich mir vorstellen, dass man zwar trotzdem in das Gefühlschaos der Protagonistin mit hineingezogen wird, aber oft werden Parallelen gezogen, die für jemanden, der nicht die Vorgeschichte gelesen hat, schwieriger sind, als für jemanden, der sie kennt. Natürlich wird kurz erklärt, was passiert ist, aber das Gefühl beim Lesen wird einem bekannter vorkommen. Jede Erinnerung von Lou wirkte auf mich wie eine meiner eigenen Gefühle. Ich konnte mich schon im ersten Buch in sie hineinversetzen, aber im zweiten Roman wird einem - so meine Meinung - erst richtig bewusst, was sie durchgemacht hat, wenn man beide Bücher kennt. Daher ist meine Empfehlung ganz klar, vorher 'Ein ganzes halbes Jahr' zu lesen und danach 'Ein ganz neues Leben'. Nichts desto trotz ist es ein schönes Buch, das einem zeigt, dass es immer Menschen gibt, die genauso mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig werden müssen und dass es auch einfach immer anders kommen kann, als man glaubt. Dass alles irgendwann einen Sinn gibt und alles, was man erlebt, uns zu dem Menschen macht, der wir sind.

Wen ich neugierig gemacht habe, der kann sich bei Caro's Blogbeitrag zu 'Me Before You' ihre Rezension durchlesen und vielleicht konnte ich euch ja von dem Buch begeistern. Wer es schon gelesen hat, kann mir gerne seine Meinung dazu in die Kommentare schreiben!

xo
Foxi