Donnerstag, 15. Dezember 2016

Von A wie Algen bis Z wie Zitrone...
Basenfasten Teil 1

Aloha!

Da ich in der vergangenen Zeit nicht nur sehr kränklich sondern auch sehr schlecht gelaunt und deprimiert war, hat mir meine Schwester zum Basenfasten geraten. Mir persönlich hat es total gut getan und ich kann es nur weiterempfehlen. Vielleicht nicht gerade in der Weihnachtszeit, aber danach wäre ein guter Anlass, da man sich ja nach den Feiertagen eh immer etwas vollgefuttert fühlt. Darum poste ich diesen Beitrag auch erst heute :)

Was sind Basen & Säuren?
In der Chemie wird anhand des ph-Werts gemessen, ob ein Lebensmittel (oder generell ein Stoff) sauer oder basisch ist. Die Skala reicht dabei von 0 bis 14 und ist in der Mitte aufgeteilt. Hat ein Lebensmittel so einen Wert von 7 (liegt also genau in der Mitte) ist es neutral, also weder basisch noch sauer, Werte von 0 bis 6,9 sind sauer und 7,1 bis 14 basisch.

Viele Bereiche unseres Körpers sind mit einem ph-Wert versehen. Beispielsweise ist unser Dickdarm sauer, damit er alle Nahrungsmittel zersetzen und deren Nährstoffe an die Bereiche des Körpers geben kann, die diese auch benötigen. Basisch hingegen sollte unser Blut sein, sowie Gallenflüssigkeit und Bindegewebe. Dummerweise ist unsere Ernährung größtenteils auf saure Lebensmittel ausgelegt, sodass wir im Laufe der Zeit durch den Überschuss an zugeführter Säure übersäuern. Die Folge davon sind zum Beispiel der Klassiker Sodbrennen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, aber auch andere Beschwerden, die weitaus noch lästiger sein können wie Athritis und Bluthochdruck. Wie genau das von statten geht und was noch so alles für Folgen durch eine Übersäuerung auftreten können, findet ihr hier. Daher ist es wichtig den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Vorbereitung ist alles!
Beim Basenfasten geht es nicht um eine dauerhafte Ernährungsumstellung auf nur basische Lebensmittel, sondern um einen Zeitraum von ca. 3-5 Tagen, in denen ihr auf saure Lebensmittel verzichtet! Das ist wichtig, denn wie oben schon kurz erwähnt, benötigt der Körper beides und zu einer gesunden Ernährung gehört nun mal auch Fisch, etwas Fleisch und Vollkornprodukte. Dabei sollte man sich immer vor Augen führen, dass die Dosis das Gift macht. Auch ein Stück oder gar eine Rippe Schokolade oder ein Cocktail am Wochenende werden mich nicht wieder komplett übersäuern, so lange ich genügend basische Lebensmittel in meine Ernährung einbaue. Wichtig ist also zu wissen, was gilt als basisches, als neutrales oder als saures Lebensmittel. Dazu gibt es unzählige Tabellen im Internet und ich war wirklich teilweise überfordert, als ich gesehen habe, dass sie sich teilweise widersprechen. Sogar ein Buch, das ich mir gekauft hatte, beschrieb Kaffee als basisch - lasst euch sagen: ist er nicht! Kaffee ist eines der sauersten Lebensmittel, dass wir zu uns nehmen, mit Ausnahme von Lupinenkaffee, der gilt aber auch nur als gute Säurebilder und nicht als basisch. Ich habe mich während meiner 5-Tage-Kur an der Liste des Zentrums der Gesundheit orientiert. Dort kann man sich auch ein PDF herunterladen, um beim Einkaufen schon mal gewappnet zu sein. Damit ihr euch - falls ihr es mal probieren wollt - etwas leichter tut in der Woche, habe ich meine wichtigsten Vorbereitungspunkte mal kurz niedergeschrieben:

1. Informiert euch!
Ein 'Ich mach irgendwas zu essen' führt eher zum Schwachwerden als eine geplante Woche. Eine Woche ohne Geburtstage zwingt einen auch nicht, zu einem leckeren Stück Kuchen nein sagen zu müssen ;)

2. Leert den Kühlschrank
Was nicht daheim ist, verführt nicht zum Essen. Außerdem wäre es Schade, wenn ihr angebrochene Sachen nicht aufbrauchen, sondern wegwerfen würdet.

3. Kauft das Richtige
Nachdem man sich ja in Punkt 1 schon top informiert hat, weiß man auch, was man kaufen muss und hat eventuell nach Rezepten gesucht. (ein paar meiner Lieblinge, werde ich in den kommenden Posts zu dem Thema auch vorstellen.)

4. Macht euch bewusst, dass es schwer wird!
Ich arbeite in einer Firma mit Kantine, in der wir uns für gewöhnlich in der Mittagspause treffen. In der Woche habe ich die Kantine gemieden, weil es dort einfach zu gut roch.

5. Hunger!
Ich habe in der Woche viele Bananen gegessen, denn sie machen relativ lange satt. Wenn ihr zwischendrin Hunger habt - was definitiv vorkommen wird - könnt ihr auch zu Trockenfrüchten greifen.

Mein Motivationstipp: Testet euren pH-Wert vor und nach der Kur. Die Teststreifen gibt es in der Apotheke. Es tut richtig gut, wenn man nach dem Basenfasten sieht, wie sich das Ergebnis verbessert hat. Am besten geht ihr vorher und nachher nochmal auf die Waage, das wird nämlich auch ganz schön variieren.

Mein erstes Problem damals kam schon beim Frühstück auf! Müsli? - Fällt weg. Brot oder Brötchen? - Fällt weg. Okay anderer Ansatz: Was habe ich, was mir zum Frühstück schmeckt? Obst. Okay, dann eben ein Obstsalat. Ist doch schon mal was. Aber fünf Tage lang? Ein Smoothie! Ja, darauf hatte ich Lust. Also habe ich ein bisschen gestöbert, nur um dann einfach ein Standardrezept etwas abzuwandeln.

Damit ihr schon mal durchstarten könnt, hier mein Rezept für basische Bananenmilch.


Zutaten:
1 Banane
300 ml Mandelmilch
1 Tl Xylit/Stevia (wichtig: KEIN Zucker)
etwas Vanille aus der Mühle
eine halbe Zitrone



Mandelmilch und Banane in den Mixer geben und schon mal gemeinsam pürieren. Anschließend den Saft einer halben Zitrone auspressen und zusammen mit der Vanille und dem Xylit zur Bananenmilch geben. Nochmal mixen und zack! Fertig :)


Wie geht es weiter mit dem Fasten?
Was kann man dann eigentlich essen, wenn alles tierische aber auch Getreide und Hülsenfrüchte wegfallen? Seid gespannt!

xo
Dimi

Sonntag, 27. November 2016

Classic goes Christmas: Stollentiramisu

Aloha!

Sieben Monate und sieben Tage ist es inzwischen her, dass ich hier gepostet habe, doch wie viele von euch wissen, war ich neben meinem Job auch noch Studentin und während die meisten Freitagabend mit Freunden unterwegs waren, habe ich gelernt oder gar in der Akademie gesessen. Da die Zahl 7 meine persönliche Glückzahl ist, wusste ich, dass der erste Post nach dem Studium auf jeden Fall etwas mit ihr zu tun haben musste. Da genau sieben Monate nicht hingehauen haben, habe ich mir noch 7 Tage extra gegönnt und sogar passend zu meinem Post auch noch den ersten Advent erwischt. Perfekt! :) Fakt ist: Die  Zeit des Studiums ist vorbei und ich darf hoffentlich bald mein Abschlusszeugnis in Händen halten.

Um das gebührend zu feiern, habe ich ein paar Freunde eingeladen und ihnen meine neue Kreation vorstellen wollen. Dummerweise kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt und prompt lag ich auch schon mit einer Erkältung flach. Da war es dann nichts mit Feiern sondern eher mit ausruhen und schlafen. Dennoch teile ich heute mit euch meine Kreativität in der Küche. Ich mochte schon immer sehr gerne Stollen - egal ob als Hefe- oder Marzipanvariante. Mit oder ohne Puderzucker. Allerdings muss man als Frau von Welt ja auch ein bisschen auf seine Figur achten und dabei kann man nicht nur laufend Weihnachtsstollen essen. Okay, sehe ich ein, aber dann mache ich eben ein Stollentiramisu.

Dabei kann man sich zwei Varianten aussuchen, eine in Low Carb und eine, wenn es mal schnell gehen muss.

Zutaten für ca. 12 kleine Gläser:
1/3 Stollen (gekauft oder selbst gemacht)
--> Rezept für Christstollen und LowCarb-Stollen
200 g Mascarpone
1/2 Vanilleschote
50 Puderzucker oder Xylit
1 Hand voll Pecannüsse
1 Apfel
etwas Öl
2 El Zucker oder Xylit


1. Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Pecannüsse in einem Mörser zerstoßen. Anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen und mit dem Zucker/Xylit karamellisieren lassen. Die zerschlagenen Nüsse und die Apfelstücke in die Pfanne geben und gut mit dem Karamell vermengen. Anschließend vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

2. Das Mark der Vanilleschote zur Mascarpone geben und mit Zucker/Xylit gut vermischen. Ich selbst mag es, wenn die Creme nicht ganz so süß ist, wer es süßer mag, einfach etwas mehr Zucker oder Xylit hinzugeben.

3. Den Stollen in grobe Brösel zerdrücken. Anschließend bis ein Drittel in die Tiramisu-Gläser verteilen, sodass überall ein paar Rosinen dabei sind.

4. Mascarponecreme und die karamellisierten Pecan-Apfel-Stücke ebenfalls auf die Gläser verteilen und etwas kalt stellen.

5. Löffeln und genießen :)


Das war meine erste Kreation aus der Küche seit  dem Studienende.
Was meint ihr? Lässt sich das an Weihnachten den Gästen kredenzen?

Liebe Grüße
Dimi

Mittwoch, 20. April 2016

Sweet America - Amerikaner mal anders...

Aloha!

Ich stand heute mal wirklich wieder in der Küche und habe gebacken. Das ist schon etwas länger her, dass ich das gemacht habe, weil ich aktuell einfach keine Muse dazu habe. Jetzt koche und backe ich zwar immer sehr gerne, aber komischerweise ist es mir für mich selbst zu viel Aufwand. Meine Kreativität kommt dann immer erst durch, wenn ich für andere etwas machen möchte. Da kann ich dann aber auch richtig auffahren. Heute wollte ich meiner Schwester eine kleine Freude machen und habe ihr Amerikaner machen wollen. Ja, die Betonung liegt in dem Fall auf dem Wort 'wollte', denn das Rezept, dass ich rausgesucht und abgewandelt hatte, war zwar lecker, aber dennoch ein bisschen weit weg von Amerikanern - Zitat eines anderen Probeessers: Schmeckt wie Brot...Ja, spricht erstmal nicht für das Rezept, aber er hat sich korrigiert und ich muss gestehen, mir ging das Weizenmehl aus, weshalb ich mit Vollkornmehl gearbeitet habe. Daher auch die Assoziation mit Brot :) Wenn ihr wissen wollt, wie es schmeckt, dann probiert es doch einfach aus.



Zutaten: für 12 Stück
400 g  Vollkorn-Mehl 
1 Päckchen Backpulver (bei Weizenmehl reicht 1 TL)
1 TL Salz
150 ml Sahne
1 TL gemahlene Vanille aus der Mühle
120 g Margarine 
150 g  Zucker
2 große Eier

Für die Glasur:
ca. 100 g Schokolade
bunte Streusel



1. Backofen auf 200°C Ober- & Unterhitze (180°C bei Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Ich nehme am liebsten Dauerbackfolien, da hier die Amerikaner schöner ablösbar sind, wie ich finde. Ist aber Geschmackssache und daher nicht essentiell - Backpapier tut es also auch :)

2. Margarine & Zucker schaumig rühren und die Eier dann einzeln untergeben, bis eine glatte Masse entstanden ist. Anschließend die Vanille mahlen und mit dem Salz zur 'gesunden' Butter-Zucker-Mischung geben.

3. Mehl und Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Sahne zusammen unterrühren, damit ein schöner Rührteig entsteht.

4. Den Teig mit einem Löffel in 6 gleichgroße Taler auf dem Backpapier verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen und auskühlen lassen.

5. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Sobald die Amerikaner ausgekühlt sind, könnt ihr mit einem Teelöffel die Schokolade dann auf die glatte Fläche so auftragen, dass bis zum Rand alles bedeckt ist. Anschließend die bunten Streusel darauf verteilen und den Amerikaner zur Vollendung etwas ruhen lassen.
Tipp: Da die Unterseite ja gewölbt ist, habe ich des Gebäckstück in eine Tasse gestellt, so verläuft die Schokolade nicht und ihr müsst die Arbeitsfläche nicht später von festgewordener Schokolade befreien.



Habt ihr euch schon mal an Amerikanern versucht?
Habt ihr noch ein traditionelles Rezept für Amerikaner für mich?
Ich hätte ja gerne so richtig schön Saftige :)
Aber euch einmal viel Spaß beim Ausprobieren dieser Variante!

xo
Dimi

Sonntag, 3. April 2016

Gerichte-Nostalgie pur mit Würstchengulasch

Aloha!

Es ist unglaublich, wie es im Moment bei mir drunter und drüber geht und wie ich - Asche über mein Haupt - eiskalt vergesse weiterhin auf meinem Blog zu posten. Es ist einfach unfassbar, dabei hatte ich mir so sehr vorgenommen, nicht mehr so lange am Stück schweigsam zu bleiben. Aber gut, zwischen Auto verkaufen/kaufen, Geburtstag vorbereiten und meinem Studium, ist es nun mal passiert und lässt sich auch nicht ändern.  Dafür gibt aber es heute von mir einen kleinen Klassiker, den ich sehr gerne koche. Zum einen geht es sehr schnell und zum anderen kann man daraus immer wieder neue Kreationen machen. Oder man kann es wie ich, einmal zum Abendessen LowCarb servieren und am nächsten Tag zusammen mit Nudeln als Mittagessen mit in die Arbeit nehmen. Die Rede ist von Würstchengulasch, das auch bei Kindern immer sehr beliebt ist, weshalb ich dann immer wieder in Nostalgie verfalle. 



Zutaten (für 2 Portionen):
2 kleine Dosen Erbsen und Möhrchen
in 1 Paprika
4-5 Geflügelwiener
250ml passierte Tomaten
Öl
Paprikapulver, Salz & Pfeffer

Wer nicht auf Kohlehydrate/Nudeln in dem Fall verzichten will, 
kann 250g trockene Nudeln dazu kochen.



1. Die Paprika in Stücke schneiden und zusammen mit den gesiebten Erbsen & Möhrchen in einem Topf mit dem erhitzten Öl leicht anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

2. Ca. 50ml der passierten Tomaten mit in den Topf geben und anschwitzen. Währenddessen die Geflügelwiener in Stücke schneiden und mit in die Pfanne geben und etwas anbraten, eine Prise Paprikapulver bereits hier hinzugeben. 

3. Nach ca. 5 Minuten die restlichen passierten Tomaten und hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Falls ihr Nudeln gekocht habt, könnt ihr sie jetzt auch unterheben. 



Tada und schon ist es fertig!
Sicher habt ihr selbst auch schon mal Würstengulasch gemacht und kennt es in einer anderen Variante, ich liebe diese allerdings, weil sie so einfach und schnell geht und weil man die Nudeln weglassen oder mitzugeben kann. 

Kennt ihr das Rezept?
Habt ihr es selbst schon mal gemacht?

xo
Foxi

Sonntag, 7. Februar 2016

Piñata-Muffins mit Vanille & Schokolade

Aloha!

Es ist ja echt der Wahnsinn, wie viele von euch mir liebe Kommentare zu meinem ersten Piñata-Kuchen gemacht haben. Ich bin echt froh, dass ich mich an diese Herausforderung damals gewagt habe und dass ihr mir dazu wirklich viel Feedback gebt. Daher dachte ich mir, ich versuche mich mal an kleinen Piñata-Muffins, auch wenn dann in dem Fall das Rausfallen etwas schwer wurde. Ich finde, solche Kuchen in großer Form sind mehr was für Geburtstage, aber ich weiß auch schon ganz genau, wer von meinen Freunden einen solchen Piñata-Kuchen an seinem Ehrentag präsentieren darf. Falls sich nun jemand fragen sollte, wer es wohl sein mag, dem geb ich den kleinen Tipp: Seine/Ihre erste Reaktion zu dem Kuchen war 'Ohh, so einen will ich auch an meinem Geburtstag... du machst mir doch einen, nicht?' Derjenige/Diejenige wird nun sicher wissen, wer gemeint ist ;)

Doch zurück zum Thema. Meine liebe Franzi freut sich immer über Gebackenes und so habe ich ihr an Weihnachen eine Eigenkreation versprochen. Blöd nur, wenn dann in der Weihnachtszeit die Backfaulheit über einen kommt und man absolut keine Lust hat, sich in die Küche zu stellen. Doch vor kurzem war es dann soweit: Franzi durfte ihre Piñata-Muffins vertilgen. In ihrem Fall war es sehr einfach, denn ich kenne ihre Vorlieben inzwischen sehr genau. Dabei gilt: Je saftiger, desto besser und am besten noch eine kleine Cupcake-Haube oder eine Füllung dazu. Schokolade und Vanille dürfen aber natürlich auch nicht fehlen. Und so kam es, dass ich beschloss, diese kleinen Piñatas zu kreieren. Wie schon erwähnt, wird hier aber nichts rausfallen, weil bei einem Muffin, in den man meistens einfach so beißt, dann eher alles zu Boden fallen würde. Doch eine Füllung sollte dennoch her und so entschied ich mich für eine Creme. 



Zutaten: 

150 g Margarine
120 g Zucker
2 Eier
1 Vanilleschote
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
250 g Mehl
200 ml Sahne

Für die Füllung:
250 g Mascarpone
10 ml Milch
Puderzucker
Splitter von Schokolinsen

Für die Verzierung: 
200g Schokolade zartbitter
einige Schokolinsen



1. Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Während der Ofen vorheizt, könnt ihr derweil die Margarine und den Zucker mit der Küchenmaschine cremig rühren. 

2. Nach und nach die Eier hinzugeben und anschließen das Backpulver hinzugeben, ohne das Klümpchen entstehen. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zum Teig geben. Danach die Hälfte des Mehls hinzusieben, bis es einen glatten Teig gibt. Danach die Sahne und das restliche Mehl hinzugeben, bis der Teig ebenfalls wieder glatt ist. 

3. Die Muffins auf 12 Förmchen verteilen und für 20-25 Minuten backen, mit dem Stäbchentest prüfen, ob die Muffins fertig sind und dann auf einem Kuchengitter in der Form noch für 5 Minuten stehen lassen. Anschließend herausnehmen und dann komplett auskühlen lassen. 

4. Für die Füllung rührt ihr die Mascarpone mit dem Puderzucker  und der Milch zu einer Creme. Am besten mit dem Rührgerät, damit der Puderzucker nicht klumpt. Zum Schluss die Splitter der Schokolinsen mit einem Löffel einrühren.

5. Dann nehmt ihr ein Messer und schneidet in den Muffin von oben einen Kegel. Ihr setzt also schräg an und schneidet einen Kreis ein, der zum Muffin inneren hin, immer kleiner wird. Ihr dürft aber nicht durch den kompletten Muffin schneiden, sonst lässt er sich ja nicht mehr befüllen.  Da wir wir später aber eine unbeschadete Muffinoberfläche brauchen, schneidet einen kleinen Deckel von dem Kegel ab. Anschließend könnt ihr mit dem Spritzbeutel oder einem Löffel die Creme in den Muffin füllen und den Deckel wieder drauf setzen. 



6. Zu  guter Letzt schmelzt ihr die Schokolade und glasiert damit den Muffin. Seid da ruhig großzügig, denn man soll ja nicht sehen, dass wir dem Muffin wieder abgedeckt haben :)



Was meint ihr? Haben die Muffins geschmeckt?
Auch wenn nichts rausfällt, passt der Name?

Liebe Grüße
Dimi

Sonntag, 31. Januar 2016

Relaxen muss auch mal sein - Das FairResort Jena

Aloha!

Ich hatte ja schon beim Outfitpost für Bamberg erwähnt, dass wir eigentlich in einem Wellness-Hotel waren, um uns vor der Uni nochmal richtig zu entspannen, bevor uns der ganze Stress wieder hat. Also haben Mia und ich uns wie bereits beschrieben eine kleine Auszeit gegönnt und sind drei Tage zum Wellness gefahren. Dabei habe ich im Hotel nachgefragt, ob ich ein paar Bilder machen darf. Die Damen und Herren dort waren so lieb und haben mich gewähren lassen, sodass ich euch einen kleinen Einblick ins Fair Resort Jena geben darf. 

Unser Zimmer

Und nochmal :)

Das Hotel selbst hat 113 Zimmer, sowie eigene Konferenzräume und eine Wellness- und Sportlandschaft. Mia und ich hatten das 3-Tage-Freundinnen-Paket. Darin waren zwei Übernachtungen mit zweimal Frühstück und zweimal Abendessen enthalten, ebenso die kostenlose Nutzung der Wellnesslandschaft und auch einem 5€-Gutschein für eine Massage. Für die Massage mussten wir uns anmelden - logischerweise - und hatten für den nächsten Tag auch gleich hintereinander einen Termin bekommen. Beim Masseur selbst ist es wie in einer kleinen Oase, da durfte ich aber keine Fotos machen, weil die Angestellten nur kurz Zeit haben, um für den nächsten Gast alles vorzubereiten, aber auf der anderen Seite ist euch so eine kleine Massagestube bestimmt bekannt. Man kann den Masseuren jederzeit mitteilen, ob es zu fest oder zu weich ist, dementsprechend passt er sich dann an. Natürlich gibt es nicht nur Schulter-Nacken-Massagen sondern natürlich auch Hot Stone oder Rückenanwendungen. Was genau ihr wollt, hängt von euch und den freien Plätzen ab. Des weiteren kann man an dort angebotenen Kursen als Hotelgast für eine Gebühr von 5€  teilnehmen. Weil an unserem Tag Aqua Fitness auf dem Plan stand, haben wir uns entschieden, mitzumachen, um uns ein Bild davon zu machen. Ich muss sagen, es war durchaus fordernd, wenn auch nicht ganz mein Ding. Aber zum Glück gab es ja noch Sauna, Tennis und Badminton. YEAH!

Badminton-Courts

Die Außensauna mit Beleuchtung


Am ersten Tag haben wir mit unserer Hotelkarte einen kleinen Abstecher nach Jena gemacht, denn man kann sie als Fahrkarte verwenden. Dort sind wir in die Keksrolle gegangen. Da wir mit dem Smartphone nicht wirklich viel darüber rausfinden konnten und das, was wir gefunden haben, irgendwie keinen Sinn gemacht hat, haben wir uns bei einem Einheimischen Rat geholt. Und danach waren wir dann tatsächlich schlauer. Der Jentower ist eine Mischung aus Hotel und Einkaufszentrum und wird von den Leuten in Jena Keksrolle genannt. Im Inneren ist ein Hotel und drum herum diverse Geschäfte. Wenn man an der Rezeption des Hotels fragt, kann man im Café oben etwas essen oder Kaffee trinken. Dabei bezahlt man acht Euro und kann diese wieder oben im Café einlösen und im Anschluss kostenlos die Aussichtsplattform besuchen, um sich einen Blick auf Jena von oben zu gönnen. Leider war es bei uns etwas neblig, sodass die Bilder nicht ganz so schön geworden sind, wie wenn wir sie vielleicht im Sommer gemacht hätten. Aber schön war es dennoch. Danach sind wir noch etwas durch die Stadt gebummelt und zurückgefahren. 

Die beheizten Liegen im Ruheraum... sehr entspannend, vor allem mit Buch :) 

Der Innenpool

Ein kleiner Blick in den Fitnessraum


Im Hotel wieder angekommen haben wir uns in die Bademäntel gekuschelt und sind zur Wellnesslandschaft gelaufen. Etwas gemein, denn man muss dabei durch einen Übergang und der ist zu dieser Jahreszeit ausgekühlt und im Bikini mit Bademantel verdammt frisch. Doch nach der Aqua Fitness und dem entspannen im Wärmeraum war es uns schon so egal, weil wir so entspannt waren. Dann sind wir unter die Dusche gewandert und ab zum Abendessen. Hier war es verdammt verwirrend, weil man anscheinend unsere Zimmernummer verwechselt hat. Doch bald war der Irrtum aufgeklärt und alles wieder gut. Das Mondscheinbüffet gibt es von 18.00  bis 21.00 Uhr und orientiert sich den Abend über an einer ausländischen Küche, bei uns waren das asiatisch mit kleinen Frühlingsrollen und gebratenen Nudeln. Zudem gibt es immer eine Auswahl an drei verschiedenen zum Thema passenden Fleisch- oder Fischgerichten. Da ich selbst eher untalentiert im Umgang mit Fisch in der Küche bin, hat es mich sehr gefreut, dass ich so immer in den Genuss von Fischgerichten kam. Es war wirklich sehr lecker. Die Vor- und Nachspeisen sind nicht ans das Hauptgericht Thema gebunden, aber sehr reichhaltig und es ist sicher für jeden etwas dabei. Egal, wie man sich ernährt, man kann sich alles selbst zusammenstellen und findet man kaum etwas, was nicht schmeckt. Ein bisschen Schade fand ich jedoch die Getränkeauswahl zum Büffet. Im Büffet selbst sind nämlich nur Softgetränke, spritziges Wasser, Bier und ein Rot- und ein Weißwein enthalten, beide trocken. Eine halbtrockene Variante oder gar lieblich wäre schön gewesen. Wir hätten natürlich etwas dazubestellen können, aber nachdem ich eh ein Freund von Wasser bin, bin ich dabei geblieben und nachdem Mia etwas erkältet war, war für sie Alkohol eh außen vor. Die Softgetränke waren aus meiner Sicht okay, für Diabetiker aber etwas mau, denn sowas wie Cola light oder zero gab es nicht. Für mich jetzt nicht schlimm, für Menschen mit Zuckerproblemen schränkt es die Auswahl allerdings ein. Ein großer Pluspunkt beim Essen für das Hotel ist seine Offenheit zu Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Sowohl abends als auch morgens wird mit einem Schild darauf hingewiesen, dass sich die Gäste bitte ans Personal wenden sollen, wenn sie Dinge wir Laktosefreie Milch, Glutenfreies Brot oder dergleichen vermissen. Daumen hoch an der Stelle! Auch die Auswahl beim Frühstücksbuffet war super, von Saft bis Tee und Kaffee war alles dabei und die Brötchen, Croissants und andere Gebäcke waren klein gehalten, sodass man die Auswahl auch wirklich auskosten kann und nicht nach einem Brötchen schon satt ist. 

Die Bowlingbahn im Hotel - mein persönliches Highlight!

Mit Bar sogar! Nicht jedes Hotel kann behaupten es hat eine eigene Bowling-Anlage!
Mein Fazit: Ich war sicher nicht das letzte Mal im Fair Resort Jena und wer dort noch nicht war, sollte sich überleben, ob es nicht eine kleine Reise wert ist, denn der Preis ist bezahlbar und das Team dort sehr nett. Die Zimmer sind auch schön und vor allem sehr sauber. Ich kann es nur empfehlen. 

Wart ihr schon mal im Wellness-Hotel? Vielleicht sogar in Jena?

Liebe Grüße
Daniela

Sonntag, 24. Januar 2016

Cream Cheese Apple Pie mit Vanille

Aloha!

Heute gibt es auch mal wieder etwas aus meinem Ofen. Dabei habe ich ein neues Rezept ausprobiert, dass mir schon seit einiger Zeit im Kopf herumschwirrte. Ich habe es für eine kleine Springform mit gerade mal 20 cm im Durchmesser ausprobiert, denn ich habe immer keine Lust einen halben Kuchen wegzuwerfen, weil ich ihn nicht schaffe. Das muss nicht sein, oder was meint ihr? Falls ihr den Kuchen mal in groß machen wollt, dann findet ihr bei Miss Blueberrymuffin's Kitchen eine Umrechnungstabelle, mit der ihr ganz einfach die Zutaten auch auf eine größere Springform anpassen könnt.


Zutaten:
110 g Zucker
60 g Margarine
100 g Frischkäse
2 mittelgroße Äpfel
2 Eier
150 g Vollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
2 Päckchen Vanillezucker oder
1 Päckchen Vanillezucker & Vanille aus der Vanillemühle


1. Zuerst schält ihr die Äpfel, schneidet sie in Würfel und gebt sie in eine Schüssel. Daraufhin verteilt ihr ein Päckchen Vanillezucker darüber oder ca. 10 g normalen Zucker und mahlt nach Belieben etwas Vanille aus der Mühle hinzu. Einmal gut durchmischen und stehen lassen.

2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Margarine, den Frischkäse und den Zucker in der Küchenmaschine mischen, bis alles gut vermengt ist.

3. Nach und nach die Eier dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und dann zu der Frischkäsecreme geben. Vorsichtig glattrühren. Nun könnt ihr die Äpfel in den Teig geben und mit einem Teiglöffel unterheben.

4. Teig in die gefettete Springform geben und ca. 35 - 40 Minuten backen. Sobald der Kuchen oben schön gebräunt ist, könnt ihr eine Alufolie drüberlegen, damit er nicht oben nicht zu dunkel wird.

Den Teig kann man auch prima für Muffins hernehmen, dann ist die Backzeit ca. 15 - 20 Minuten. Ich hatte diesmal aber einfach keine Lust auf Muffins :)


Habt ihr auch Sachen, die ihr an sich gerne backt, aber auf die ihr manchmal dann einfach gar keine Lust habt?

Liebe Grüße
Daniela

Freitag, 15. Januar 2016

Welcome to my Place #1: Chocothek in Cadolzburg [& Gewinnspiel]

Aloha!

Jeder liebt sie. Sie kann weiß, schwarz oder braun sein. Manche mögen Sie mit Nüssen, manche lieber pur und wieder andere mögen sie gefüllt mit Joghurt oder anderen Köstlichkeiten. Der Fantasie sind hierbei inzwischen keine Grenzen gesetzt. Wisst ihr inzwischen wovon ich spreche? Ja, die Rede ist von köstlich sinnlicher Schokolade. Sicher denkt ihr jetzt: Was redet die denn jetzt bitte über Schokolade, wo sie doch sonst immer von gesunder Ernährung und Fitness schwafelt? Ganz einfach: Ein bisschen Schokolade macht einfach glücklich und wer sich generell gesund ernährt und sich bewegt, der darf auch mal ein Stückchen Schokolade essen, oder nicht? Nach ein bisschen hin und her habe ich daher auch beschlossen, dass der erste Post der 'Welcome to my Place'-Reihe sich mit der im Nachbardorf liegenden Chocothek befassen wird. 

Die Chocothek ist der Werksverkauf der Confiserie Riegelein in Cadolzburg und wirklich sehr schön gestaltet, schon allein wenn man reinkommt, merkt man richtig, dass einem Schokoladenliebhaber hier jeder Wunsch erfüllt werden kann. Ich mag die Chocothek sehr gerne, denn der Betrieb war 2010 einer der ersten Vertragspartner zum Programm Fairtrade Cocao und stellt somit seine Schokolade aus nachhaltigem Kakao her. Die Confiserie plant sein komplettes Sortiment zum Weihnachtsgeschäft diesen Jahres komplett aus nachhaltigem Kakao zu beziehen. Schon mal aus meiner Sicht ein großer Pluspunkt. Ein weiterer ist, dass es so viele verschiedene Figuren und Formen dort gibt und obwohl ich die Schokolade als total lecker empfinde, muss man keine Unsummen dafür hinlegen. Es ist wirklich schön, sich dort einfach hinzusetzen, eine kleine heiße Schokolade zu schlürfen und sich dann in Ruhe das schön gearbeitete Sortiment anzusehen. 

Damit ihr selbst einen kleinen Eindruck von dort bekommt, habe ich mich mit meinem Handy ein bisschen umgesehen und hier und da ein paar Aufnahmen gemacht. Da dies aber schon zur Weihnachtszeit war, seht ihr auch die riesige Auswahl an winterlichen und adventlichen Figuren passend zur Saison. Aktuell stehen da keine Weihnachtsmänner mehr, dafür aber Glücksschweinchen oder Valentinsschokolade. 

In der ganzen Chocothek findet man derartige Zitate. Dieses hier befindet sich im Eingang.
Wisst ihr woher es stammt?
Ein Einblick in die Manufaktur und im Vordergrund seht ihr die Inhaltsverhältnisse der Schokosorten
Kleiner Einblick in das Sortiment zu Weihnachten 2015
Die selbstgemachten Pralinen vor Ort
Schokoladenkunst pur: Ein kleines Hexenhaus aus Schokolade
Ist dieser Adventskranz nicht einfach genial? Die Kerzen komplett aus weißer Schokolade*yummie*
Auch dieses Kunstwerk besteht aus Schokolade... Wer das wohl essen darf?
Einfach was trinken und ein bisschen quatschen...
Auch für Fußballfans ist was dabei...
... und dann auch noch mit dem Emblem des Lieblingsvereins!
Und wie hat euch der erste kleine Trip in meine Gegend gefallen? 
Da ich vor kurzem wieder in der Chocothek war und einfach nicht dran vorbeigehen konnte, habe ich beschlossen, dass ich damit mein erstes Gewinnspiel in diesem Jahr einläute. Ich verlose unter allen Teilnehmern ein kleines Schokoladen-Überraschungs-Paket. Was ihr dafür machen müsst? Ganz einfach: 

1. Ihr hinterlasst mir einen Kommentar/oder schreibt mir eine e-Mail mit eurer Lieblingsschokolade und eurer e-Mailadresse. (Falls ihr allergisch auf manche Inhaltsstoffe von Schokolade seid, schreibt das bitte auch dazu :) )
2. Ihr folgt meinem Blog auf Google+, Bloglovin, Blogconnect oder per Mail
3. Wenn ihr mir auf Instagram, Facebook und/oder Pinterest folgt wandert jeweils ein Zusatzlos in den Topf.
4. Unabhängig davon nimmt jeder, der mir sagen kann, woher das obige Filmzitat stammt,  zusätzlich an einer kleinen Verlosung teil und kann auch eine kleine Überraschung (natürlich aus Schokolade) gewinnen. ;)

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Versand erfolgt ausschließlich an deutsche  & österreichische Adressen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Teilnahme erst ab 18 Jahren. 
Teilnahmeschluss ist der 31. Januar 2016. Viel Glück :) 

Liebste Grüße
Dimi

Sonntag, 10. Januar 2016

Outfit für einen kleinen Abstecher nach Bamberg

Aloha!

Nachdem die liebe Mia und ich uns vor dem Studienstart nochmal ein paar Tage in einem Wellness-Hotel gegönnt haben, kam der Tag, an dem wir leider auch wieder abreisen mussten. Alles hat nun mal ein Ende. Da es am Tag vorher noch in der Wettervorhersage eine kleine Schneewarnung gab, hatten wir Bedenken, im Stau stecken zu bleiben und sind nach dem Auschecken gleich aufgebrochen, obwohl wir noch den ganzen Tag die Anwendungen vor Ort hätten nutzen können - was wir nächstes Mal auf jeden Fall tun werden. Doch für diesen Abreisetag hatten wir beschlossen noch einen kleinen Abstecher nach Bamberg zu machen, denn das Bistum Bamberg lag genau auf dem Weg vom Wellness-Hotel nach Hause. Also sind wir ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert und haben uns dort ein bisschen umgesehen, sowie ein paar Outfitbilder geschossen. Daher an dieser Stelle vielen Dank an die liebe Mia, die während dieser Tage immer als Fotograf verknechtet wurde. <3 Und obwohl ich ein sehr anstrengendes Model bin, hat sie ihren Job recht gut gemacht, wie ich finde. Weil ich die Innenstadt von Bamberg so gerne habe, habe ich mich besonders gefreut, dass ich hier mal einen kleinen Outfitshoot machen konnte, auch wenn einige der Passanten doch ziemlich dumm gekuckt haben. Als ob in der Innenstadt nicht laufend irgendwelche Touristen Bilder machen würden...Naja, ich hoffe auf jeden Fall euch gefallen die Bilder - Ich entschuldige mich schon jetzt für das dumme Gesicht, dass ich manchmal mache.






Jeans: Only
Stiefel: Tamaris
Bluse: Esprit
Strickjacke: C&A
Mantel: Esprit
Schal: Ragazzi
Tasche: L.Credi

Der Bericht zum Wellness-Hotel folgt natürlich noch, aber ich hatte bisher noch keine Muse :)

Liebste Grüße
Daniela

Sonntag, 3. Januar 2016

Neujahrsessen mit Italian-Greek-Spaghetti

Aloha!

Auch von mir gibt es natürlich erstmal alle erdenklich guten Wünsche fürs neue Jahr und ich hoffe, dass sich eure Wünsche erfüllen. Neben den Highlights meines Jahres geht es heute in diesem kleinen Beitrag um ein Rezept, weil ja viele ihre Favoriten posten, allerdings war ich von vielen Produkten dieses Jahr so begeistert, dass ich gar nicht wüsste, was ich euch zeigen sollte. Aber ich habe für mich eine kleine Tradition entwickelt, bei der ich mir am 01. Januar Zeit für mich nehme. Ich finde nämlich, dass man nicht nur das alte Jahr verabschieden, sondern wie wir es um Mitternacht ja auch schon tun, das neue Jahr begrüßen sollte. Also schwinge ich an diesem Tag meistens den Kochlöffel und zaubere mir etwas, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe oder was etwas aufwendiger ist (oder auch beides :) ). Es gab ja schon lange nichts Gebackenes mehr hier auf Foxitastic, allerdings liegt/lag das am Dezember selbst, denn wenn jeder backt, dann beschließt meine Muse, dass ich am besten die anderen machen lasse und ich selbst in der Küche etwas ruhiger werde. Tja, was soll man da machen. Aber hey, dafür habe ich dann im Januar wieder in der Küche gewütet und mich selbst bekocht. Was gab es dieses Jahr als erstes? Es gab Griechische Spaghetti oder auch Italien-Greek-Spaghetti. Was das ist? Es ist an sich sehr simpel, vor allem, weil ich das Rezept noch nie aufgeschrieben habe, sondern eigentlich immer aus dem Gedächtnis heraus koche. Umso mehr wurde es Zeit, das ganze auch mal niederzuschreiben. 



Zutaten: 
250g trockene Vollkorn-Spaghetti
500g passierte Tomaten
200g Feta
1 Glas schwarze oder grüne Oliven (entsteint)
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe oder auch Knoblauchgranulat
Salz & Pfeffer



1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen

2. Bei den Oliven könnt ihr natürlich auch zu unentsteinten Oliven greifen, allerdings muss man diese dann etwas aufwendiger entkernen. Daher habe ich die Zwiebeln und den Knoblauch auch erst in Schritt 3 in die Pfanne geworfen. ;) Falls ihr euch für bereits entsteinte Oliven entscheidet, dann werden sie nun halbiert. Den Feta könnt ihr in beliebig große Würfel schneiden und zur Seite stellen, sie brauchen wir erst am Schluss.

3. Die Zwiebel in Würfel schneiden und falls ihr eine Knoblauchzehe nehmt, diese auspressen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln und den Oliven bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anbraten. Achtet darauf, dass ihr eine hohe Pfanne nehmt, denn wir geben später die Nudeln noch hinzu. Beim Anbraten nehme ich am liebsten Olivenöl, Sonnenblumenöl geht aber natürlich auch. Mit Salz und Pfeffer etwas würzen. Falls ihr euch auch für Knoblauchgranulat statt einer Zehe entscheidet, könnt ihr auch hier etwas dazugeben. 

4. Sobald die Zwiebel und die Oliven eine schöne Farbe haben, könnt ihr die passierten Tomaten hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und evtl. dem Knoblauchgranulat abschmecken. Bei dem Salz etwas sparsamer sein, denn immerhin sind die Oliven ja schon salzig und auch der Feta ist ja meistens in einer Salzlake eingelegt. Wer möchte kann auch noch etwas Basilikum oder Oregano dazugeben, ich lasse es aber meist weg.

5. Die Nudeln nach dem Kochen dann abgießen und etwas antrocknen lassen, ehe ihr die Spaghetti in die Pfanne zur Nudelsauce gebt. Gut durchmengen und auf niedriger Stufe ein bisschen vor sich hinköcheln lassen, damit die Nudeln etwas von der Tomatensauce aufnehmen können. Jetzt geben wir zum Schluss den Feta noch hinzu und mengen wieder alles gut durch.

6. Guten Appetit :) 



Habt ihr auch Rezepte, die ihr noch nie aufgeschrieben aber schon oft gekocht habt?
Kocht ihr diese Rezepte immer gleich nach oder variiert ihr dabei auch so gern wie ich?

Liebe Grüße
Daniela